Archiv für September 2010

Die Anreise auf die Insel

Donnerstag, 30. September 2010

Das schöne Usedom ist bekannt für seinen tollen Strände und herrlichen Landschaften. Jahr für Jahr zieht es ganze Scharen von Touristen auf die schöne Insel, nicht nur aus Deutschland und Polen, sondern teilweise aus ganz Europa (besonders die Schweden mögen Usedom) und manchmal sogar der ganzen Welt!
Einer der großen Vorteile Usedoms ist, dass die Anreise recht unkompliziert möglich ist. Da der Abstand zum Festland sowohl nach Westen als auch nach Osten an einigen Stellen sehr niedrig ist, gibt es auf beiden Seiten zwei Brücken, über die man die Insel trockenen Fußes erreichen kann. Auf den deutschen Teil der Insel gelangt man entweder über die Pennebrücke Wolgast im nördlichen Teil der Westküste oder über die südlicher gelegene Zecheriner Brücke. Für beide Brücken gilt es zu beachten, dass es sich um Klappbrücken handelt, die entsprechend nicht grundsätzlich befahrbar sind. Informieren Sie sich also vor der geplanten Anreise über die entsprechenden Zeiten, um ärgerliche Wartezeiten zu umgehen.
Aber nur weil es die Möglichkeit gibt, mit dem eigenen Wagen auf die Insel zu gelangen, muss man diese natürlich nicht wahrnehmen. Warum nicht ein kleines Abenteuer Reise wagen und mit der Fähre anreisen. Es gibt eine große Auswahl an verschieden großen Schiffen oder kleineren Booten, die Sie sicher vom einen Ufer zum anderen bringen. Wem das zu sehr schaukelt, der kann natürlich auch mit der Bahn anreisen oder – besonders für die Reisenden, die von weiter weg anreisen zu empfehlen – per Flugzeug anreisen.
Auf der Insel können Sie sich mit der Bäderbahn fortbewegen oder auf Busse zurückgreifen. Wer sich auf Bahnzeiten oder Busfahrpläne nicht verlassen will bzw. nicht von ihnen abhängig sein will, der sollte über einen Mietwagen nachdenken. Eine Autovermietung findet man in Usedom in allen größeren und den meisten kleinen Orten. Auf der polnischen Seite von Usedom sind die Preise oft deutlich geringer, Sie ersparen sich aber mögliche Probleme oder Missverständnisse, wenn Sie ihren Wagen einfach schon vor der Reise buchen und so meist einen deutlich geringeren Preis zahlen als vor Ort. Viele Anbieter kombinieren ihre Angebote auch mit anderen Dienstleitungen auf der Insel, so dass es sich oft lohnt, z.B. seine Unterkunft oder den Transfer auf die Insel zusammen mit dem Leihwagen bei einem Reiseveranstalter zu mieten.
Wer der Natur etwas Gutes zu will und den Wagen bewusst stehen lassen möchte, ist auf Rügen ebenfalls richtig. Sportbegeisterte sollten sich auf ihre Räder schwingen und die Gegend ganz individuell erkunden. Besonders entlang der Küste gibt es wunderbare Radwege, mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden, so dass für ambitionierte Radsportler genauso die richtige Route dabei ist wie für Familien, die auf dem Fahrrad in aller Ruhe möglichst viel von der herrlichen Natur der Insel genießen möchten.