Archiv für Oktober 2007

Stadt Usedom auf Usedom

Freitag, 19. Oktober 2007

Im südöstlichen Teil der Insel Usedom befindet sich die Kleinstadt, die den Namen der Insel trägt. Zur Stadt Usedom gehören 14 weitere Gemeinden. Usedom wurde im 9. Jahrhundert von den Slawen besiedelt. Diese errichteten auf dem Schlossberg eine Burg, die im 12. Jahrhundert von den Dänen zerstört worden ist. Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt von den deutschen Siedlern besiedelt. Es wurden Kirchen und Klöster gebaut. Die Entwicklungsphase der Stadt dauerte aber nicht lange, denn sie wurde bei dem Grossfeuer von 1688 komplett zerstört. Nach dem Jahre 1720 gelang die Stadt unter preußischem Besitz und es fing eine Wiederaufbauphase an. Die beeindruckende Geschichte und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt faszinieren jeden Besucher. In der Altstadt Usedoms findet man verschiedene Bauten die jeden Blick aufsichziehen. Das Rathaus oder die Marienkirche sind nur eine Teil der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Auch das Anklamer Tor und die Habbrücke Karin zieht viele Blicke an. Die Habbrücke ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die im Jahre 1945 zerstört worden ist. Seitdem hat man an der Brücke nichts mehr verändert. Nun steht sie als eine Ruine dar, aber genau das ist ja was sie so besonders macht.

Mein Urlaub auf Usedom

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Die wundervolle Insel Usedom war schon in meiner Kindheit ein beliebter Ferienort. Damals fuhr ich fast jährlich mit meinen Eltern dahin. Als unsere Freunde den Vorschlag machten ein Wochenende auf Usedom zu verbringen, stimmte ich sofort zu. Am Donnerstag den 15. Juni fuhren wir alle nach Berlin, wo wir eine Nacht verbringen wollten. Für 50 Euro pro Nacht buchten wir uns schon im Vorraus je ein Zimmer im Hotel am Potsdamer Platz. Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Usedom los. Sobald wir angekommen waren, begannen wir mit der Erkundung der Insel. Unser erstes Ziel war Ahlbeck, einer der schönsten Ferienorte der Insel. Die typische Bäderarchitektur und die verschiedenen Gebäude mit Türmchen und Säulen haben mich vom ersten Augenblick an fasziniert. Nach einem kurzen Stadtrundgang, gingen wir am Strand am Strand spazieren, bis wir an der polnischen Grenze ankammen. Für nur 10 Euro fuhren wir mit einer Kutsche bis ins Zentrum von Swinemünde. Als wir in Swinemünde ankamen, waren wir alle erstaunt. Ich habe mir den kleinen Badeort  völlig anders vorgestellt. Er war nicht mal halb so gepflegt und sauber wie Ahlbeck. Nach einer sehr kurzen Stadtbesichtigung fuhren wir mit einem Taxi an die Grenze zurück. Von da ging es wieder zu Fuß nach Ahlbeck. In Ahlbeck verbrachten wir auch den Samstag. Da es schön sonnig war, konnten wir uns auch ein bisschen bräunen. Das Wasser war aber sehr kalt, so dass wir nicht baden konnten. Am Sonntag fuhren wir wieder Heim.