Die Vineta-Festspiele finden seit 1997 im Ostseebad Zinnowitz auf der Insel Usedom statt. Die Vorstellungen werden auf der Ostseebühne Zinnowitz aufgeführt, eine Freilichtbühne und Spielstätte der Vorpommerschen Landesbühne Anklam. In der Zeit von Ende Juni bis Ende August finden Jahr für Jahr die Festspiele statt. Die Theateraufführungen sind an viert Tagen pro Woche und es wird jedes jahr ein neues Stück aufgehört. Thematisch befassen sich die Theateraufführungen in Zinnowitz mit der Sage um die versunkene Stadt Vineta. Der Sage nach ist die Stadt in einer Sturmflut untergegangen und man kennt bis heute nicht den genauen Standort. Vermutet wird die Stadt unter anderem vor der Küste der Stadt Koserow auf Usedom.
Die Vorführung besteht aus einer Mischung der drei klassischen Theaterformen Schauspiel, Musiktheater und Tanzvorführung. Drei aufeinanderfolgende Jahre bilden inhaltlich eine zusammenhängende Trilogie. Jedes Jahr kommen pro Vorstellung bis zu 1.200 Besuchen und damit liegt die Besucheranzahl pro Jahr bei 20.000 bis 25.000 Besuchern. Beim zehnjährigem Jubiläum im August 2006 wurde die Gesamtzahl an Besuchern von 250.000 erreicht.
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Vineta Festspiele in Zinnowitz
Montag, 03. August 2009Das Historisch-Technische Informationszentrum Peenemünde
Dienstag, 07. Juli 2009Im Nord-Westen der Insel Usedom befindet sich das Historisch-Technische Informationszentrum Peenemünde. Zwischen 1936 und 1945 war die Heeresversuchsanstalt Peenemünde, eines der modernsten Technologiezentren der Welt, hier angesiedelt. In der Erprobungsstelle der Luftwaffe wurden Flugkörper mit revolutionärer Technik getestet, was schließlich 1942 zum Start der ersten Rakete ins All führte. Dieses Resultat wurde nur mit Hilfe von tausenden Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen geschafft. Die Rakete, die später in Massenproduktion hergestellt wurde, nannten die Nazis nur “Vergeltungswaffe 2″ um den Kriegswillen der Deutschen anzuheizen. Tausende Menschen in ganz Europa fielen dieser Waffe zum Opfer.uss belgischer, englischer und französischer Städte mit der “Wunderwaffe” verloren tausende Menschen ihr Leben.
Das Museum setzt sich aus einer Ausstellung zur Historie der Anlage, einer Denkmallandschaft und dem Kraftwerk zusammen. Außerdem sind auf dem Gelände viele Großgeräte, wie zum Beispiel Kampfflugzeuge und Modelle der Raketen zu sehen.
Geöffnet hat das Historisch-Technische Informationszentrum Peenemünde von April bis September von 10-18 Uhr und von Oktober bis März von 10 – 16 Uhr. Von November bis März hat das Informationszentrum am Montag geschlossen. Der Eintritt pro Person liegt regulär bei 6,00 € und ermäßig bei 4,00 €.
Ein Besuch der Anlage ist ein Muss für jeden Kultururlauber.