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Geschichte Usedoms

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Usedom ist eine Insel an der Ostsee, die sowohl von Deutschen, als auch von Polen bewohnt wird. Der östliche Teil der Insel ist ein polnisches Gebiet. Der Name ''Usedom'' wurde zum ersten mal im 12-ten Jahrhundert erwähnt. Damals trug jedoch nur die Kleinstadt, die sich im südwesten der Insel befindet, diesen Namen. Mitte des 13-ten Jahrhunderts wanderten deutsche Siedler in das Gebiet Usedoms. Als das Gebiet endlich dem deutschen Kulturraum angehörte, wurden neue Dörfer gegründet. Auch die Kirche spielte im neuen Raum eine wichtige Rolle und half bei der Entstehung der deutschen Siedlungen mit. Somit wurde 1295 Usedom eine deutsche Stadt. Im 12-ten und 13-ten Jahrhundert war das Gebiet um die Stadt Usedom herum, bei den Herzögen von Pommern sehr beliebt. Die Eindringung der schwedischen Armee 1630 und der Beginn des dreisigjährigen Krieges bedeuteten für Usedom eine richtige Niederlage. Das Gebiet wurde dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zugeteilt. Immer mehr Leute zogen fort, denn die Kriege und Auseinandersetzungen zwischen Brandenburg-Preussen und Schweden dauerten weiter an, bis in das Jahr 1720. 1713 wurde die Insel Usedom von den Preussen erobert. Während der preussischen Zeit entstand ein Schifffahrtsweg. Um das Jahr 1825 entwickelte sich der Badetourismus auf Usedom sehr stark. Durch die Nähe zu Berlin, kamen immer mehr Deutsche nach Usedom. 1876 wurde sogar eine direkte Bahnlinie gebaut, um die Anreise zu erleichtern. Somit hat  die Insel heute noch durch ihre ''Kaiserbäder'' eine grosse touristische Bedeutung.

Insel Usedom, Geschichte

Sonntag, 13. Mai 2007

Die Insel Usedom war zum ersten mal im 4. Jahrhundert von Germanen besiedelt. Im 7. Jahrhundert übernahmen die slawischen Stämme die Herrschaft. Die Insel wird mit dem Namen Usedom zum ersten Mal im 12. Jahrhundert erwähnt, als das Land vom Herzog von Pommern im Namen der Christianisierung erobert wurde. Es folgten Kreuzritter und eine gewaltsame Christianisierung unter Bischof Otto von Bamberg während des 12. Jahrhunderts. Klöster wurden gebaut und die Kirche übernahm die Herrschaft auf der Insel. Die Stadt Usedom erhielt das lübische Stadtrecht im Jahr 1295. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Insel geplündert und die meisten Schätze gestohlen und viele Gebäude zerstört. Usedom gehörte nach dem Westfälischen Frieden eine Zeit zu Schweden, doch diese Herrschaft dauerte nicht lange. Es folgte nach 1806 eine französische Besetzung. Die erste Badeanstalt auf Usedom wurde 1825 im Dörfchen Neukrug gegründet. Wegen seiner nahen Lage an Berlin bekam die Insel immer größere Bedeutung für den Inland- Tourismus. Die Anreise auf Usedom wurde zudem durch den Bau einer Bahnlinie Berlin- Stralsund beschleunigt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden mehrere Teile der Insel durch Bombardierungen zerstört. Erst nach der Wende 1989 entwickelte sich Usedom zu seinem früheren Status.