Verkehr

13. Juli 2011

Die Ostseeinsel Usedom ist die am östlichsten gelegene Insel Deutschlands und vom pulsierenden Verkehr in den übrigen Regionen unseres Landes so ziemlich abgeschnitten. Das ist aus der Sicht vieler auch gut so, denn auf dieser wunderschönen Insel wollen jährlich zehntausende Menschen Urlaub machen und die wünschen sich nichts mehr als Abgeschiedenheit, Ruhe und Natur pur. Doch auch diese Menschen müssen irgendwie auf die Insel gelangen und die Bewohner der Insel möchten auch mobil sein. Deshalb ist auch eine gewisse Infrastruktur von Nöten.

Straße

Auf der Insel Usedom gibt es weder Schnellstraßen noch Autobahnen. Die Hauptverkehrsadern der Insel sind die beiden Bundesstraße B110 und B 111. Verlässt man die Autobahn A 20, so kann man die Insel sowohl auf der B 110 über Anklam als auch auf der B 111 über Wolgast erreichen. Dabei müssen jeweils Klappbrücken passiert werden, die abhängig vom Schiffsverkehr auch schon mal dem Autofahrer eine gewisse Wartezeit abverlangen. Die B111 durchzieht die Insel in ihrer gesamten Läge nahe der Küstenlinie und die Bundesstraße B 110 vereinigt sich später mit ihr. Der polnische Teil unserer Insel ist auf der Straße über die Insel Wolin nur mit einer Autofähre zu erreichen.

Schiene

Von der ehemaligen Hansestadt Stralsund aus ist Usedom über die von Züssow nach Wolgast führende Bahnstrecke über die Peenebrücke zu erreichen. Die Magistrale der Usedomer Bäderbahn erschließt dann die gesamten Ostseebäder auf der Insel, die sich an ihr wie auf einer Perlenkette aneinander reihen. Die Bahn führt grenzüberschreitend bis hinein in die polnische Hafenstadt Swinemünde. Hier befindet sich auch ein Fährhafen, von dem aus die schwedischen Städte Ronne und Ystad angelaufen werden.

Luft

Nahe der Gemeinden Garz unweit der Staatsgrenze zu Polen befindet sich mit dem Flughafen Heringsdorf ein wohl nicht von jeden vermuteter Airport. Auf diesem können sogar Flugzeuge bis zu der Größe eines Airbus der Baureihe A 320 starten und landen. Von hieraus werden neben innerdeutschen Destinationen auch internationale Ziele wie Ibiza, Florenz, Neapel, Wien und Pristina angeflogen.

ÖPNV

Der Regional- und Nahverkehr auf der Insel Usedom wird von der OstseeBus GmbH auf der Straße betrieben auf der Schiene ist die Insel mit der Bäderbahn bereits gut versorgt. Genannte Busverbindungen führen auch über die Grenzübergänge bei Garz und Ahlbeck in das polnische Swinemünde.

Erfindergeist auf Usedom

11. März 2011

Die wunderschöne Insel Usedom darf sich stolz die sonnenreichste Insel Deutschlands nennen. So kommen sicher die meisten Urlauber nach Usedom, um die wunderschönen Strände, die Sonne, das Meer und die herrliche Landschaft auf der Insel zu genießen. Doch selbst auf Usedom regnet es manchmal und auch wenn der Sonnenbrand zu sehr brennt, kann es nicht schaden, neben dem Tag an der frischen Luft noch einen Plan B in der Hinterhand zu haben.
Ausstellungen und Museen sind besonders für Familien, die einen Urlaub mit Kindern machen, nicht immer eine gute Wahl, da die kleinen Besucher wenig Interesse an großer Kunst oder uralten Exponaten haben. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel und so erfreut sich die dauerhafte Ausstellung „Welt der Erfindungen“ bei großen und kleinen Besuchern enormer Beliebtheit. Diese „Dauerausstellung für Erfindungen, die das Leben leichter machen“ leistet zweierlei: Zum einen ist sie die erste Erfinder-Ausstellung, in der die Erfindungen schlauer, deutscher Köpfe gesammelt gebührend anerkannt werden. Zum anderen versteht sie sich auch als Plattform für werdenden Erfinder. Haben sie ständig gute Idee, aber noch niemanden gefunden, der diese auch anerkennt? Dann kann Ihnen die Ausstellung vielleicht weiterhelfen!
Doch auch, wenn Sie mit ihrer Familie einfach nur einen interessanten Vor- oder Nachmittag auf Usedom verbringen möchten, sollten Sie die „Welt der Erfindungen“ für ihren nächsten Usedom-Urlaub im Hinterkopf behalten. Auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt fast 4000 Quadratmetern, die sowohl Innen- als auch Außenbereiche umfasst, werden die besten, verrücktesten und auch am schlimmsten gefloppten Erfindungen der letzten hundert Jahre ausgestellt. Natürlich darf man nicht nur gucken, sondern ist eingeladen, jede Erfindung auch auszuprobieren. Probieren geht schließlich über studieren und nur, wer eine Erfindung einmal bedient hat, kann wirklich beurteilen, ob sie gut oder schlecht ist.
Wenn Sie möchten, erklärt das freundliche Personal auch gern, wie einzelne Exponate zu verstehen und bedienen sind und gibt ihnen lustige, interessante und spannende Zusatzinformationen zum Erfinder und den Umständen der Erfindung.